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Coaching

Dies, meine lieben Leserinnen und Leser, ist mein erster Blog. Ich möchte mit Ihnen meine Gedanken zu verschiedenen Themen, und aktuellen Diskussionen rund um die Themen HR, Wertschöpfung mit Mitarbeitern und IT Servicemanagement teilen. 

Ich freue mich natürlich über Ihr Feedback und Ihre Anregungen!

 

Starten möchte ich mit dem Thema Coaching - Was ist das genau und wie erkennt man einen guten Coach?

Coaching boomt – zahlreiche aktive oder ehemalige Manager schreiben sich diese Fähigkeiten auf die Fahne und agieren unter dem Titel Coach am Markt. Da das Berufsfeld und die notwendigen Qualifikationen nicht klar umrissen sind, haben es Führungskräfte, Unternehmer und Personalentscheider schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen.

 

WAS ZEICHNET EINEN GUTEN COACH AUS?

Den guten Coach schlechthin, gibt es nicht. Aber es ist möglich, den richtigen Coach für sich selber zu finden, der natürlich gewisse grundlegende Voraussetzungen mitbringen muss. Coaching ist bis heute kein ei­gen­ständiger Ausbildungs­beruf, d.h. jeder entscheidet selber, wie er sich für die Tätigkeit als Coach qualifiziert. Eine gute Grundlage ist in jedem Fall eine praxiserprobte wirtschaftliche und psychologische/ pädagogische Doppelqualifikation.

Wirtschaft­liches Know-how hilft, die Zusammenhänge im Unternehmen zu verstehen, die psychologische Kompetenz, den einzelnen Menschen in seiner Individualität zu erkennen. Darüber hinaus braucht es eine gereifte Persönlichkeit, eine professionelle Haltung und natürlich auch grundlegende methodische und kommunikative Fähigkeiten. Häufig wird der Schwerpunkt zu sehr auf Techniken gelegt, aber Techniken wirken nur durch die Persönlichkeit und die Haltung des Coaches. Hier liegen bei vielen Coaches die Defizite. 

 

WAS BRAUCHT ES AN PERSÖNLICHKEIT UND HALTUNG BEIM COACH?

Beides hängt sehr eng zusammen. Der Klient braucht ein echtes Gegenüber, einen Menschen, der Höhen und Tiefen kennt, der kontinuierlich an seiner eigenen Entwicklung arbeitet und der offen kommunizieren kann. Zu den Kernkompetenzen zählen sicherlich Einfühlungsvermögen, Neugierde und Kreativität, systemisches Denken, die Bereitschaft zur Konfrontation und die Fähigkeit, den Menschen abzuholen und neue Blickwinkel zu eröffnen. Eine professionelle Haltung setzt voraus, den Klienten darin zu unterstützen, seinen «eigenen Weg» zu entwickeln. In diesem Sinn ist ein Coach eher ein Entwicklungshelfer als ein Lehrer.

 

ANLEITUNG FÜR EINEN OPTIMALEN COACHING-PROZESS?

Als allererstes geht es darum, ein Arbeitsbündnis zwischen Klient und Coach herzustellen. Dazu gehören ein gegenseitiges Kennenlernen, das Klären der Ziele für das Coaching, die finanziellen und zeitlichen Rah­menbedingungen, sowie die Entscheidung für eine Zusammenarbeit. Dies findet in der Regel in einem Vorgespräch statt. Das Coaching selber läuft häufig folgendermaßen ab: Zuerst wird die Vision oder das Ziel solange weiterentwickelt, bis es eine hohe Attraktivität hat, gleichzeitig jedoch im Bereich der eigenen Möglichkeiten liegt und kompatibel mit anderen wichtigen Lebensbereichen ist.

Spätestens an diesem Punkt wird häufig eine gewisse Ambivalenz deutlich, die den Klienten bisher gehindert hat, sein Ziel zu erreichen. Hier geht es darum, neue Blickwinkel zu eröffnen und neue Wege zu finden. Der nächste Schritt ist dann, die Ressourcen und Fähigkeiten wiederzuentdecken oder neu zu entwickeln, die für dieses Vorhaben wichtig sind. Anschließend werden erste Handlungsschritte entwickelt, die der Klient in seinem Alltag umsetzt.

 

AUF DEM RICHTIGEN WEG?

In jedem einzelnen Coaching-Prozess ist es sinnvoll, regelmäßig eine Zwischen-Bilanz zu ziehen und mit dem Klienten gemeinsam zu überprüfen, wo er im Hinblick auf seine definierten Ziele steht. Sonst passiert es leicht, dass man sich in Alltagsthemen verliert und nicht von der Stelle kommt. Erfolg ist, wenn man seine Ziele erreicht. Deshalb ist die Zielklärung am Anfang des Coaching auch so wichtig.

 

BLINDE FLECKEN IM EIGENEN LEBEN

Am ehesten erkennt der Coach diese Punkte daran, dass dort viel Energie gebunden ist und der Coaching-Prozess stockt. Wirkliche Veränderungen brauchen ausreichend Energie, die häufig in inneren und äußeren Konflikten und Kompromissen gebunden sind. Das gilt es dann zusammen mit dem Klienten zu überprüfen. Dafür ist viel Erfahrung und ein gutes Gespür nötig. Dies ist entscheidend für das Gel­ingen eines Coachings, das ein hohes Maß an Sensibilität und Aufmerksamkeit erfordert.

 

COACHING - DENKEN IN LÖSUNGEN

Nein, weil sich ein Problem immer nur im Hinblick auf ein bestimmtes Ziel stellt. Es ist wie ein Hindernis, das den Weg versperrt. Deshalb ist es so wichtig, darauf zu achten, dass das Problem nicht den Blick auf das Ziel verstellt. Gelingt dies nicht, dann führt die Beschäftigung mit dem Problem allerdings in eine Sackgasse.

 

THEMEN, DIE IMMER WIEDER AUFTAUCHEN?

In den letzten Jahren haben sich vor allem Themen wie Burnout und Veränderung der Führungsrolle im Unternehmen gehäuft. Zunehmend mehr Unternehmen stellen mittlerweile auch Führungskräften, die neu in das Unternehmen kommen, einen Coach an die Seite, um ihnen den Einstieg zu erleichtern. Ansonsten ist eigentlich alles Thema, was beruflichen Erfolg und seelisches Wohlbefinden betrifft.

 

TECHNIKEN UND METHODEN

Grundsätzlich gilt es die Techniken herauszufinden, die am besten zum Klienten und seinen Themen passen. Eine meiner wesentlichen Stärken ist sicherlich, die Klienten herauszufordern und zu ermutigen, ihren eigenen Weg zu entwickeln und zu sich zu stehen. Dabei spielt ein ehrliches Feedback oft eine wichtige Rolle. Ich arbeite gerne mit Visualisierungs-Techniken, Moderationsmaterial, mit dem Malen von Bildern und mit Rollenspielen, um die Themen mal von einer ganz anderen Seite angehen zu können. Wichtig ist mir dabei, dass es ein lebendiger Prozess ist, der zum Erfolg führt und Spaß macht. Deshalb wird bei mir im Coaching auch viel gelacht.

 

WIE FINDET MAN DEN RICHTIGEN COACH?

Große Unternehmen haben häufig einen Coaching-Pool, aus dem sie externe Coaches empfehlen. Wenn man sich selber auf die Suche macht, ist es gut, sich nach Empfehlungen um zu horchen oder in Fachmagazinen zu recherchieren. Grundsätzlich jedoch gilt: der Coach muss zu einem passen. D.h. es braucht ein gewisses Maß an Sympathie, eine gute Kommunikation und das Gefühl, dass der Coach einen wirklich herausfordern kann. All dies lässt sich in der Regel in einem Vorgespräch überprüfen, ebenso wie Methodenkompetenz, Erfahrung und Referenzen des Coaches.

 

Gerne freue ich mich auf Ihre Erfahrungen mit dem Thema Coaching.

 

Ein entspanntes Wochenende

Ihr Thomas Edlbauer

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